Gegentaktverstärker mit Subminiaturröhren
Prototyp
Ansicht des Prototyps.
Links ist das Klangregelnetzwerk mit einer liegenden Röhre 6021. Auf dem Metall-Chassis erkennt man die Vorverstärkerröhre 6021, und die beiden Endröhren 5902. ganz rechts der Ausgangstrafo 125A von Hammond.
Wenn alles so läuft, wie ich es mir vorstelle, dann wird eine Stereo-Version gebaut. (Natürlich in einem etwas schöneren Design.
Ich erwäge schon seit geraumer Zeit, einen kleinen, aber feinen Miniamp mit Subminiaturröhren zu bauen, zumal ich einen ganzen Karton voller Bleistiftröhren besitze.
Nachdem ich seit längerer Zeit vergeblich nach einem funktionierenden Schaltbild gefahndet hatte, reifte in mir der Entschluss, das Rad selbst neu zu erfinden. Taschenrechner, Formelsammlung und Röhrendaten lagen bereit und etwa eine Woche später liefen Vorverstärker, Phasendreher und Endstufe zu meiner Zufriedenheit. Das heißt in meinem Fall, dass ich weder Klirrfaktor noch Frequenzlinearität messtechnisch ermittle um nur ja noch eine kaum wahrnembare Verbesserung zu erlangen, sondern ich überlasse die Klangbeurteilung meinem Gehör und meinem Geschmack.
Trotz des Mini-Ausgangsübertragers liefert der kleine Wicht seidenweiche Tiefbässe an einem Isophon Alnico-Lautsprecher, der mal in Diensten eines EL84 PP-Amps stand. Der Oskar zeigt auch bei 20 kHz noch etwa die gleiche Amplitude, wie bei 25 Hz. Ein Brumm ist nicht vernehmbar.
Schnell wird noch ein Klangregelnetzwerk dazu gefrickelt und das Klangerlebnis ist da. Über Sinn und Unsinn derartiger Klangregel-Netzwerke werde ich später noch ein paar Worte verlieren.
Auf den folgenden Seiten sind Bilder des Gerätes als Mono-Prototyp, der nach dem Austesten in Stereo-Version gebaut wird, sowie das Schaltbild dargestellt

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